Peter Emorinken-Donatus


Sessions

09-05
17:30
90min
KLIMAKRISE & KOLONIALISMUS: Afrika zwischen Klimakatastrophe, Ökoziden und Zwangsmigration
Peter Emorinken-Donatus

In seinem interaktiven Vortrag beleuchtet Peter Emorinken-Donatus das verdeckte und verdrängte
Thema Vertreibung und Zwangsmigration im Zusammenhang mit Umweltkrisen, Klimatastrophe und
Ökoziden: kolonialgeschichtliche Verbindungen sowie neokoloniale Ursachen, Dynamiken und
Auswirkungen der und die Verantwortlichkeiten für die sog. Wirtschaftsflucht sowie die rechtlichen
Grundlagen, Komplexität, Zusammenhänge und die rassistische Abschottungspolitik Europas.
Ebenso im Fokus des Vortrags sind die Fragenstellungen: Welche völkerrechtlich verbindliche
Instrumente sind generell erforderlich, um Schutz bzw. Zuflucht für Opfer zu gewährleisten. Welcher
Beitrag können / sollen die Umwelt- / Klimabewegungen des Globalen Nordens hier leisten?

KURZBIO
Der 57 Jahre alte nigerianische Journalist, Preisträger des Panter-Preises 2022 (Jury),
Bildungsreferent, Umweltaktivist und langjährige Gegner des Shell-Konzerns lebt seit über 30 Jahre
in Deutschland. Er ist Mitbegründer und Sprecher der Bewegung „Bündnis Ökozidgesetz“, die sich
mit dem Ziel der Kriminalisierung des Ökozids (schwerste Umweltverbrechen) gegründet hat.
Bereit 1997 erhielt PETER EMORINKEN-DONATUS einen Preis vom “Busines Crime Control” für
Zivilcourage und seinen Einsatz gegen Wirtschaftskriminalität. Aktuell forscht er über das Thema
Flucht und Vertreibung in Zusammenhang mit Umwelt und Ökoziden

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